Mein Schatz, der Adam aus Tirol,
Liebt mich unbändig, glaub's ihm wohl.
Ob er mir treu ist, will ich nicht fragen,
Dass er kein Geld hat, das kann ich sagen.
Seh' ich ihn wieder,
Pocht's mir im Mieder,
Wird mir so dumm
Und ich weiss nicht warum?
Bin halt die Christel von der Post.
Er meint es ehrlich,
Fragt unaufhörlich
Wann ich ihm folge zum Altar.
Er sagt: «Ich nehm' dich.»
Ich sage: «Schäm' dich!»
Wären doch komisch wir als Paar.
«Du hast zu wenig,
Ich keinen Pfennig-
Denke nur, wenn einst Kinder da!»
Treibt in die Enge
Mich sein Gedränge,
Sage ich lachend zu ihm: «Ja, ja!
Muss es sein,
Werd 'ich dein;
Nur nicht gleich, nicht auf der Stell',
Denn bei der Post geht's nicht so schnell!»